Naturschutz für Bonames – Du kannst noch helfen!

Der Naturschutzbund Bonames hat ein schönes Projekt vor und hofft dabei auf Unterstützung von der Sparda Bank. Hier bekommen die ersten 5 Projekte eine 3000 Euro Spende. Da der Kampf um Platz 5 zur Zeit recht knapp ist, freuen die sich bis zum 6.11. noch über jede Stimme. Und: Du darfst sogar ganz offiziell täglich abstimmen und das ist sogar super einfach:

  1. Hier Klicken: https://www.sparda-vereint.de/voting/umwelt/vom-muellabladeplatz-zum-naturschutzpfad/
  2. Emailadresse eintragen.
  3. Du bekommst eine Mail mit einem Link, auf den Link musst du noch klicken, schon wird deine Stimme gezählt.

Und, das geht täglich 🙂

Aktueller Stand Januar 2019 zum Baugebiet Bonames–Ost

Liebe MitstreiterInnen,

wir wünschen, Ihnen und Euch zunächt ein gesundes und erfolgreiches 2019. Wir möchten den Jahreswechsel zum Anlass nehmen, über den Stand der Dinge aus unserer Sicht zu informieren. Nach einem Treffen mit Planungsdezernent Josef Ende 2018 waren wir gebeten worden, die Inhalte des Gesprächs zunächst vertraulich zu behandeln, bis sie den zuständigen Gremien der Stadt zugegangen sind.

Öffentlich bekannt ist bereits, dass die Stadt das Bebauungsgebiet Bonames-Ost in zwei Bauabschnitte aufteilen möchte, eines oberhalb der U-Bahn-Schienen, eins unterhalb. Die Pläne für das oberhalb der Bahnlinie liegende Areal ist bereits offiziell im Verfahren (siehe FNP). Grund für die Trennung der Verfahren ist nach Angaben der Stadt der dringende Bedarf an den geplanten Schulen. Nach der neuen Planung sollen sowohl die neue Grundschule als auch das neue Gymnasium nördlich der Bahnlinie vorgezogen und zügig gebaut werden. In dessen Nachbarschaft sollen danach Einfamilienhäuser und Etagenwohnungen entstehen. Dieser erste Bauabschnitt soll entgegen den bisherigen Zusagen bereits begonnen werden, bevor die Stadtrandstraße fertig ist. Das heißt, die Baustellenerschließung für die Schulen und die geplante zusätzliche U-Bahnstation soll durch das Wohngebiet erfolgen. So die Pläne der Stadt, die ja bereits öffentlich diskutiert werden.

Für den größeren südlichen Teil des Baugebiets arbeitet das Planungsamt ebenfalls an einer neuen Planung. Danach soll die Bebauung auf eine kleinere Fläche konzentriert werden, es sollen dadurch mehr Grünflächen entstehen. So soll das bislang unbebaute Gelände zwischen U-Bahn-Linie und der Galgenstraße mit seinen großen Bäumen als Grünfläche erhalten bleiben. Der geplante Quartierspark in der Mitte des Baugebiets wird danach erweitert, nördlich mit einem breiten Grünstreifen bis zur U-Bahn-Linie und südlich bis zum Harheimer Weg. Es ergibt sich danach ein grünes Band in Nord-Süd-Richtung duch das gesamte Baugebiet. Die Stadt plant dabei mit 1480 Wohneinheiten, nicht 1580 wie im letzten Konzept von Ex-Planungsdezernent Cunitz vorgesehen, aber auch nicht 1380, wie im „Kompromiss“ vor nunmehr gut 20 Jahren festgelegt. Das Planungsamt will mit einem eigenen Konzept sicherstellen, dass die Räume in den neugebauten Häusern rund um die neue U-Bahn-Haltstelle im Erdgeschoss jeweils für die öffentliche Nutzung zur Verfügung stehen (Geschäfte, Praxen, aber auch Räume für gemeinschaftlich Projekte oder kulturelle Zwecke). Damit soll der neue Stadtteil auch für die Menschen in den bestehenden Stadtteilen Bonames und Niedereschbach attraktiv werden, so das Planungsamt.

Nach wie vor gibt es kein Konzept für die zu erwartenden Verkehsprobleme. Die Stadt prüft, ob die Stadtrandstraße tatsächlich, wie bisher geplant, in einem Kreisverkehr in die jetzige Kreuzung Bernerstraße/Homburger Landstraße einmündet, oder ob sie weiter nördlich geführt werden und so das Gewerbegebiet Berner Straße umgehen kann. Auch für die Abzweigung der Stadtrandstraße in den Harheimer Weg gibt es noch keine abschließende Lösung (Kreisverkehr/Ampel?). Die Planungen seien noch nicht soweit, dass erneut ein Verkehskonzept erstellt und mit einem Gutachten bewertet sei, heißt es aus dem Planungsamt. Nach wie vor ist sieht es nicht so aus, dass die Stadt auf unsere Forderung nach einem „unabhängigen Verkehrsgutachten“ einzugehen bereit ist.

Sobald die Planungen einen neuen Status erreicht haben, will ihn der Planungsdezernent in den betroffenen Stadtteilen vorstellen und beraten. Dazu werde rechtzeitig eingeladen, hat Josef uns versichert.

Soweit der Stand der Dinge. Für eine Bewertung der neuen Planung im Rahmen einer neuen Vollversammlung ist es angesichts der eher vagen Informationen u.E. noch zu früh. Dennoch sind wir an Ihren / Euren Meinungen und Anregungen zum Planungsstand interessiert, um eine möglichst breite Basis für unsere Argumentation gegenüber Josef zu haben. Wer seine Meinung deshalb an uns los werden will, kann an sich jederzeit per mail oder Telefon an den SprecherInnenkreis wenden oder an einem unserer unregelmäßigen Stammtische im Bistro Metem im Harheimer Weg teilnehmen.

Mit Grüßen und guten Wünschen
Die SprecherInnen der BI L(i)ebenswertes Bonames

Der Diesel, die Bauplanung Bonames-Ost und die Stadtluft !

Hallo liebe Leute,

Vor ziemlich genau 3 Jahren schrieb ich an dieser Stelle in einem Absatz folgende Worte:
„Ebenfalls verantwortungslos ist es, mit dem Baugebiet „Bonames-Ost“ die Durchlüftung der gesamten Stadt Frankfurt zu gefährden. Dies könnte den Bonamesern zwar ziemlich egal sein, da wir von der Frischluftzufuhr bevorzugt erreicht werden, aber bereits in den südlichen Nachbarstadtteilen wird sich bei entsprechenden Wetterlagen (Sommer 2015 !) die Klima- und Gesundheitssituation spürbar verschlechtern. Die geplante Bebauung betrifft also nicht nur die Bonameser, sondern die ganze Stadt. Sie kann sogar die Einhaltung von EU-Normen zur Luftreinhaltung gefährden.“ Weiterlesen

Nein, Frau Dr. Weyland – an den Medien lag es gewiss nicht. Nur mit Halbwissen gewinnt man in Frankfurt eben keine Oberbürgermeisterwahl.

Ob Schulsanierung, Verkauf des Waldstadions an die Eintracht (so schön das auch wäre) oder
eben das Bauen in Frankfurt: Im Wahlkampf zeichnete sich CDU-Kandidatin Dr. Bernadette
Weyland als mit Halbwissen ausgestattete Format-Kandidatin ohne profundes Stadtwissen aus – und fiel prompt empfindlich auf die Nase. Beispiel Bonames-Ost: Weyland wurde im Wahlkampf nicht müde zu betonen, dass dort die Pläne zur Bebauung seit 40 Jahren in der Schublade lägen und nichts getan werde. Sie werde diese Pläne als erstes aus der Schublade holen und umsetzen, so die Kandidatin u.a. in einer Pressemitteilung, die in der FR vom 20.02.2018 veröffentlicht wurde.

Feldmann konterte und verwies darauf, dass der mit den Bürgen einst erzielte Kompromiss
(1180-1350 Wohneinheiten; Erhalt von Kleingärten und Grünflächen, Ortsumgehung zur Vermeidung weiteren Durchgangsverkehrs in Bonames) von der schwarz-grünen Stadtregierung 2013 in die Tonne getreten wurde und stattdessen eine völlig überzogenen Planung von 2000 Wohneinheiten ohne schlüssiges Verkehrskonzept den berechtigten Unmut der Bonameser Bürgerschaft heraufbeschworen hatte.

Seither wurde viel diskutiert, es wurden Zugeständnisse angeboten, eine weiterführende Schule
in Aussicht gestellt. Nur eine Einigung mit den Bonameser Bürgerinnen und Bürgern, die diese
Zugeständnisse für unzureichend halten und deshalb die neuen Vorschläge einhellig ablehnen,
hat es bis heute nicht gegeben. Allerdings haben sich Feldmann und auch sein neuer Planungsdezernent Mike Josef immer wieder dahingehend geäußert, den ursprünglichen Kompromiss mit den Bonamesern respektieren zu wollen. Eine darauf bezogene Planung steht indes weiterhin aus. Die Schublade, auf die sich die OB-Kandidatin der CDU beruft, ist also noch leer – ebenso wie der Topf, in dem sich die Zettel mit den auf sie entfallenden Stimmen befinden.

Dem neuen (alten) Oberbürgermeister und seinem Planungsdezernenten obliegt es nun, ihr Versprechen gegenüber den Bonameser Bürgern einzulösen.

Peter König, Sprecher BI L(i)ebenswertes Bonames

Weitere Baugebiete und noch mehr Verkehr im Umkreis- Frankfurt Norden soll endgültig zubetoniert werden!

Auch aus der anderen Richtung werden die schönen Felder bzw. die Frischluftschneise für Frankfurt zwischen Bonames und Nieder-Eschbach weiter zubetoniert.

Dabei sind die Verkehrsproblem z.B. immer noch nicht gelöst. Einen Artikel dazu hatte ich schon vor ein paar Tagen in der FNP gefunden und möchte ich hier noch weiterreichen. Viel Spaß beim lesen!

 

Diese Knoten müssen gelöst werden….

An den Magistrat der Stadt Frankfurt:

Kein neues Baugebiet im Frankfurter Norden und Bonames-Ost ohne Lösung des Verkehrsproblems!!

Lieber Magistrat - Diese Knoten müssen Sie lösen

Ein schönes Plakat verbreitet sicher gerade überall in Bonames und Umgebung. Die großen Verkehrsprobleme des geplanten Baugebiets sind gut zu erkennen.

Neues Bürgerbegehren in Frankfurt: Grünflächen erhalten

Es gibt ein ziemlich interessantes neues Bürgerbegehren in Frankfurt gegen die Bauwut und für die Erhaltung der Grünflächen. Es sollen nur noch Flächen für notwendige Infrastruktur versiegelt werden. Es ist nun mal schon lange bekannt, das alleine durch den Status Quo an versiegelter Fläche die Temperatur in Frankfurt kurzfristig schnell um einige Grad steigen wird. Weiterlesen