Archiv für den Autor: Jens P.

Bericht über das Gespräch mit Olaf Cunitz im Planungsdezernat am 30.09.2014

An dem Gespräch, das auf Initiative von Walter Welker zustande gekommen ist, nahmen seitens der BI deren Sprecher Christoph Schmidt-Lunau, Margitta Köhler-Knacker und Thomas Kettner, sowie Bastian Fincke, Walter Welker und Peter König teil. Der BUND war durch Andreas Funk und Bernhard Zander Vertreten, seitens des Planungsdezernats waren neben OB Cunitz dessen Referenten, Frau Gaube und Herr Meisinger-Persch anwesend.

In dem etwa 2-stündigen Gespräch wurde eines klar: die Planungen befinden sich im Wesentlichen auf dem Stand aus dem Oktober 2013; lediglich die Kartierung im Hinblick auf Arten- und Naturschutz soll weiter vorangeschritten sein. Nach Aussage von Cunitz soll es auch erst dann einen zweiten Planentwurf geben, wenn die Ergebnisse der Gespräche mit der BI und des angebotenen Planungsworkshops vorliegen. Weiterlesen

Ergebnis des Protestrundgangs: Bonames kollabiert!

Eindrucksvoll haben sich heute Bonameser von jung bis alt im Ortskern „Am Wendelsgarten“ zum geplanten Protestrundgang getroffen. Der Verkehrsfluss wurde in kurzer Zeit so stark lahmgelegt, dass die Polizei die Aktion vorzeitig stoppen musste. Der Verkehr staute sich u.a. bis Preungesheim zurück.

Man kann sich jetzt gut vorstellen, wie sich die Situation mit 2000 neuen Wohneinheiten und deren 5000 Neubürger (Verdoppelung von Bonames !) verschärfen würde. Im Gegensatz zu unserem heute erlebten realen Kollaps geht das Frankfurter Planungs- und Verkehrsdezernat davon aus, dass der Durchgangsverkehr in Bonames nach Fertigstellung des Neubaugebietes sogar abnimmt. Kein Scherz!

Wir brauchen neutrale seriöse Gutachten.

 

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BI Protestrundgang Bonames

Abschlussphoto der BI nach Protestrundgang im Ortskern. 10.11.2014

Bezahlbarer Wohnraum – „Geringverdiener müssen an den Stadtrand“

Bildschirmfoto 2014-08-04 um 01.06.36Laut Spiegel müssen Geringverdiener an den Stadtrand. In einer beeindruckenden Graphik wird u.a. auch auf die Situation in Frankfurt eingegangen. Hier ist es für eine Familie mit zwei Kindern nicht möglich, mit weniger als 40 % vom Nettolohn für die Kaltmiete Wohnraum anzumieten. Hier muss die Politik gegensteuern, um keine Stadtteile zweiter Klasse zu generieren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/mindestlohn-grossstadtmieten-sind-fuer-geringverdiener-zu-teuer-a-975726.html