Kategorie-Archiv: News

ZEIT: Flüchtlinge brauchen keinen Neubau!

In der Zeit gibt es einen interessanten Artikel über das Thema Flüchtlinge und Neubau:

Der Andrang der Flüchtlinge ist schon dramatisch genug, da sollte es sich verbieten, dies für Lobbyismus auszunutzen. Doch danach klingt eine kürzlich veröffentlichte Meldung des Pestel-Instituts aus Hannover: Hatte man bislang angenommen, es müssten 250.000 neue Wohnungen pro Jahr gebaut werden, brauchten wir nun dringend 400.000 jährlich, heißt es in einer Studie.

Hier gibt es den kompletten Artikel.

Teures Quartier geplant // Die Grünen getrieben vom Klimawandel (Grüne)

Das haut dem Fass den Boden raus!
Das freie und bereits versiegelte Gelände, auf dem der gesprengte AFE Turm stand, das der städtischen Wohnbaugesellschaft ABG gehörte, wird nicht für Wohnraumbebauung, sondern für weitere Büros und ein Hotel an einen Investor verkauft!
Es ist in der jetzigen Diskussion um Wohnraumschaffung ein Schlag ins Gesicht, wenn die Stadt ein Filetstück mitten in der Stadt nicht mit bezahlbaren Wohnungen bebaut und z.B. ein „Leuchturmprojekt,“ wie z.B. ein Mehrgenerationenhaus plant, sondern dieses Grundstück erneut den Investoren zuschustert für ein 4-Sterne-Hotel, Luxuswohnungen und Edelappartements. Weiterlesen

100 ist in Harheim mehr als 1580?!

Leserbrief, abgedruckt am 5.1.2016, in der Frankfurter Rundschau
Zu „Schwierige Neubaupläne“ FR 22.12.2015

Es ist schon bemerkenswert, wie im Ortsbeirat 14 (Harheim) über mögliche Bauprojekte rund um Harheim diskutiert wird. Ortsvorsteher Helmut Seuffert berichtet, viele Harheimer machten sich Sorgen, weil sich durch geplante 100 zusätzliche Wohnungen auf einem ehemaligen Gewerbegebiet „unglaublich viel Verkehr entwickeln“ werde. Die Bebauung des Pfingstbergs mit Wohnungen lehnen CDU und Grüne in Harheim ab, weil so kein „organisches Wachstum“ möglich sei und neue Baugebiete „ins Ortsbild eingegliedert“ werden müssten (CDU) und weil man wegen des Klimawandels „Grünflächen nicht zubetonieren“ (Grüne) dürfe.

Doch genau darauf haben sich CDU und Grüne in Harheim geeinigt, Weiterlesen

Hitzestress sogar in Bonames

KLIMAPvorschau_hitzestressLANATLAS WEIST AUF STEIGENDEN HITZESTRESS IN BONAMES HIN

Wiba und Heide haben eine schöne Zusammenfassung der Klimaveränderungen in Frankfurt erstellt. Dieser Flyer wurde schon am Weihnachtsmarkt in Bonames verteilt und hat dort doch schon viel Aufmerksamkeit erzeugt. Auch hier merkt man mal wieder, das die Ablehnung des Baugebietes nicht nur ein „NIMBY“ (Sankt Florians Prinzip) Phänomän ist, sondern die Auswirkungen des Bauens im Frankfurter Norden negative Auswirkungen auf die ganze Stadt Frankfurt haben wird. Viel Spaß beim lesen:

Klimaplanatlas_Bonames

Resolution der Bonameser Bürger zu den neuen Plänen von Olaf Cunitz

Bei der Präsentation der neuen Pläne für das Baugebiet Bonames-Ost/Am Eschbachtal im Planungsausschuss des Frankfurter Römers konnte wohl der Eindruck entstehen, der neue Plan der Stadt mit 1580 Wohneinheiten und einem Gymnasium sei in den „Planungsgesprächen“ mit Vertretern der Bonameser BürgerInnen im Konsens verabschiedet worden. Tatsächlich haben jedoch dem Plan lediglich die Ortsvorsteher Robert Lange (CDU) und Helmut Seuffert (Grüne) zugestimmt.

Die BI L(i)ebenswertes Bonames hat jetzt auf einer Vollversammlung den Anfang Oktober 2015 vorgelegten Entwurf für das Baugebiet Bonames-Ost/Am Eschbachtal ausführlich diskutiert. Trotz einiger positiver Änderungen im Vergleich zum 2013 vorgelegten Entwurf hat die Vollversammlung auch die veränderte Planung für das Baugebiet verworfen, mit folgender Begründung:

  • Die zuletzt vorgeschlagene verdichtete Bebauung mit 1580 Wohneinheiten wird den Verkehr im Ortskern von Bonames nicht ent- sondern zusätzlich belasten. Der Verkehr in der schon jetzt überlasteten Berner Straße wird regelmäßig im Stau enden. Die vorgeschlagene Bebauung führt zu einem täglichen Verkehrsinfarkt. Die Aufnahmekapazität des öffentlichen Nahverkehrs wurde nicht schlüssig dargelegt. Der Verkehr durch den alten Ortskern von Bonames Richtung Preungesheim erreicht jetzt schon in der Rushhour seine Grenzen. Auch die Belastung durch Freizeitaktivitäten auf dem Gelände des Tower-Cafes  – besonders an Sonn- und Feiertagen – wird von den Anwohnern als unerträglich bezeichnet. Zudem fahren schwere LKW auf den kleinen Straßen durch das Wohngebiet einen großen Nahrungsmittelhersteller am Ortsrand an.
  • Die Stadtverordneten und zuletzt einstimmig die drei Ortsbeiräte von Nieder-Eschbach, Harheim und Bonames hatten eine Obergrenze für die Zahl der Wohneinheiten (1360) festgelegt, die die neue Planung deutlich überschreitet. Deren Argumentation, dass Bonames mehr Zuzug nicht verkraftet, ist zuzustimmen.
  • Solange es kein schlüssiges Konzept für die Nutzung von Millionen ungenutzter Quadratmeter Büroraum und ungenutzter Gewerbegebiete auf der Gemarkung Frankfurts gibt, ist die Zerstörung von Gärten und Grünflächen sowie die Neuversieglung wertvoller Ackerböden nicht zu verantworten.
  • Die ökologischen Auswirkungen des geplanten Baugebiets sind nicht verlässlich untersucht worden.
  • Das Baugebiet stört die nächtliche Kaltluftzufuhr für das Frankfurter Stadtgebiet, insbesondere für die Stadtteile Eschersheim und Heddernheim erheblich. Ein großes Gebiet, in dem jetzt Kaltluft entsteht, würde versiegelt. Der BUND und andere Naturschutzverbände geben dies zu bedenken und lehnen das Baugebiet ab. Geschützte Tiere und Pflanzen würden ihren Lebensraum unwiederbringlich verlieren. Das wird auch in keiner Weise von den Planern bestritten. Zudem stellt sich auch in Frankfurt die Fragen nach den Grenzen des Wachstums. Für den prognostizierten Bevölkerungszuwachs ist kein überzeugendes Konzept erkennbar.
  • In den letzten 10 Jahren sind erhebliche Flächen im Norden von Frankfurt und rund um Bonames bebaut und damit versiegelt worden: Neben dem Riedberg das gesamte Gewerbegebiet um den Martinszehnten, außerdem das Wohngebiet am Hilgenfeld am Wicken- und Weißdornweg sowie an den Brandhöfen. Die Verkehrs- und soziale Infrastruktur haben mit diesem Zuwachs nicht Schritt gehalten.

Deshalb lehnt die BI L(i)ebenswertes Bonames die Neuplanung für Bonames-Ost ab.

Diese Resolution wurde von der Vollversammlung am 09.11.2015 einstimmig verabschiedet.

 

Anfrage an Umweltdezernentin Rosemarie Heilig

Liebe Rosemarie,

wie gestern Abend am Rande der GRÜNEN-Veranstaltung in Nieder-Erlenbach „Zukunft des Pfingstbergs“ besprochen, stelle ich hiermit eine offizielle Anfrage als einer der Sprecher der Bürgerinitiative L(i)ebenswertes Bonames.

Mit großem Interesse habe ich gestern Abend Deinen wortreichen Ausführungen gelauscht, warum der Pfingstberg zwischen Nieder-Eschbach und Nieder-Erlenbach nicht bebaut werden darf. Weiterlesen

Der Markt wird es nicht regeln!

In der Zeitung Evangelisches Frankfurt ist ein sehr interessanter Artikel erschienen, der mal wieder zeigt, das es noch Leute gibt, die sich nicht von irgendwelchen „Angebot und Nachfrage“ Parolen über den Wohnungsmarkt blenden lassen. Die beherschenden Marktteilnehmer haben überhaupt kein Interesse daran für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen! Aber lesen Sie bitte selbst:

Entweder hier als Scan des Artikels: Markt_wird_es_nicht_regeln

Oder direkt online.

Jetzt wirds ernst!

CDU und Grüne haben sich auf einen Plan für das umstrittene Baugebiet Bonames Ost geeinigt. In vier „Planungsgesprächen“ haben die Verantwortlichen einige Forderungen und Wünsche berücksichtigt:

Statt bisher geplant 2000 soll es nun 1580 Wohneinheiten geben, dazu soll es auf ca. 20 000 m² zusätzlich die Möglichkeit für den Bau einer weiterführenden Schule geben.
Die Kleingärten der hinteren Seulberger Straße bleiben erhalten, ebenso zwei Baumgruppen an der Galgenstraße und im Nordwesten an der U-Bahn Linie.
Nach unserer ersten Bewertung sind die Probleme damit nicht gelöst:

3000 zusätzliche Bonameser bedeuten 2000 zusätzliche Autos
Selbst die Planer der Stadt rechnen durch die „Stadtrandstraße“ des Baugebiets nicht mehr mit einer Entlastung des Bonameser Ortskerns, sondern eher mit mehr Verkehr.

Die Stadt will wertvolle Böden versiegeln und intakte Biotope mit geschützten Tieren und Pflanzen überbauen, ohne ein Konzept zur Verwendung von Millionen Quadratmetern in Frankfurt ungenutzter Büro- und Gewerbeflächen vorgelegt zu haben.
Es gibt also viel Diskussionsstoff für zwei Veranstaltungen
Informationsveranstaltung des Planungsamts für Öffentlichkeit und Ortsbeiräte Mittwoch, 4.11.2015, voraussichtlich 19.30 Uhr, Haus Nidda
und
Vollversammlung der Bürgerinitiative L(i)ebenswertes Bonames
Montag, 9.11.2015, 19.30 Uhr, evangelisches Gemeindehaus Bonames